Geldgeber als Zielgruppe verstehen

Aus der Konzeption und dem Geschäftsplan (auch als „Interner Businessplan“ bezeichnet) wird, sofern externe finanzielle Mittel benötigt werden – und nur dann, der „Externe Businessplan“ entwickelt. Er dient dazu, Geldgebern die Unternehmung plausibel darzustellen und davon zu überzeugen. Da es unterschiedliche Arten von Geldgebern gibt, muss der „Externe Businessplan“ deren Bedürfnisse berücksichtigen.

Zielgruppe Geldgeber

Welche Geldgeber gibt es, um ein unternehmerisches Vorhaben zu starten?

  • Als Gründer- bzw. Unternehmer/in sind Sie selbst der erste Investor. Sie investieren Geld (und Zeit) in Ihre Idee. Für Ihre Entscheidung dienen die Unternehmenskonzeption und der „Interne Businessplan“ (Geschäftsplan).
  • Freunde, Verwandte und Verrückte (family, friends and fools), die Sie überzeugen können
  • Banken (Hausbank, Förderbanken)
  • Risikokapitalgeber

Wir konzentrieren uns hier auf die beiden letzteren: Banken und Risikokapitalgeber.

Banken

Hier geht Sicherheit über alles. Die Bank interessiert, ob sie das geliehene Geld nebst Zinsen in dem angedachten Zeitraum zurück bekommt. Dies muss der Businessplan aufzeigen. Wird das Risiko sehr hoch eingeschätzt, wird eher von dem Vorhaben Abstand genommen. Ansonsten drückt die Zinshöhe die Risikoeinschätzung aus.

Förderbanken wie z.B. die KfW bieten auch Kredite. Allerdings gilt in Deutschland das Hausbankprinzip. Das bedeutet, dass die Anfrage über Ihre Hausbank läuft - siehe Abschnitt "Banken" und Anforderungen an den Businessplan. Zu einer Fehleinschätzung in diesem Zusammenhang führt oftmals der Begriff „Haftungsfreistellung“. Diese gilt seitens der KfW für die Hausbank, deren Risiko damit vermindert werden soll. Sie gilt nicht für den Kreditnachfrager. Ist das Vorhaben also nicht erfolgreich, fordern sowohl die KfW als auch die Hausbank die Kredite zurück - jede für ihren jeweiligen Anteil daran.

Risikokapitalgeber

Hier liegt der Schwerpunkt auf der möglichen Rendite, die mit dem Vorhaben erzielt werden kann. Aber natürlich stellt sich auch hier die Frage nach der Wahrscheinlichkeit des Eintritts. Beides muss im Businessplan dargestellt sein. Was unterscheidet Risikokapitalgeber noch von der Bank? Oftmals sind sie in die unternehmerischen Abläufe involviert.

Unsere Finanzierungspartner

 

GRENKE BANK AG
Neuer Markt 2
76532 Baden-Baden
Telefon: 0 72 21 / 500 772 - 00
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir stehen mit unserem Namen ...

Das besondere an der Zusammenarbeit mit der GRENKE Bank liegt darin, dass die Kreditanfrage ausschließlich on-line von statten geht.

In diesem Fall stehen nicht Sie als Gründer oder Gründerin mit der Bank in Kontakt, sondern wir, die den eingereichten Businessplan gegenüber der Bank vertreten müssen. Gleiches gilt für die Beurteilung des Plans und der Gründerpersönlichkeit durch den/die Berater/in: hier fordert die Bank von uns eine entsprechende Aussage.

Aus diesen Gründen stellen wir ausschließlich Businesspläne ein, die von uns gemeinsam mit Ihnen entwickelt wurden und für die Sie in diesem Rahmen Ihre unternehmerische und persönliche Entscheidung "Go" getroffen haben.

 

 

Social Business Women e.V.

unterstützt mit Hilfe des gleichnamigen Programms Frauen, neue Wege zur Anstellung bzw. zur Gründung zu gehen. Dabei besteht die Möglichkeit der Gründungsunterstützung für tragfähige Geschäftsideen durch Mikrokredite bis zu je 10.000 Euro. Dieser Kredit setzt sich zusammen aus 6.500 Euro für die Geschäftstätigkeit und 3.500 Euro für das Betreuungskonzept. Das innovative Betreuungskonzept in den ersten drei Jahren nach Gründung soll nachhaltig den unternehmerischen Erfolg unterstützen.

Primäre Ansprechpartnerin für einen Microkredit ist die jeweilige regionale Kooperationspartnerin von Social Business Women e.V. Für Mainz und die Umgebung ist dies E.U.L.E. e.V.

 

 

Zusätzliche Informationen